Welches Tier (Fleischsorten) möchte ich verfüttern?

Um den Organismus unseres Hundes optimal mit allen essentiellen Aminosäuren zu versorgen, müssen mindestens 3 verschiedene Fleischsorten regelmässig verfüttern werden: 

  • Eine rote Fleischsorte,
  • eine weiße Fleischsorte
  • und Fisch 

Hier eine Aufzählung der roten Fleischsorten:

  • Rind
  • Lamm
  • Pferd
  • Ziege
  • sowie Wild (Hirsch)

Hier folgen nun die weißen Fleischsorten:

  • Geflügel
  • auch Ente & Fasan,
  • Kaninchen

Und folgende Fischarten können problemlos verfüttert werden:

  • Thunfisch
  • Hering
  • Sprotten
  • Lachs
  • Forellen
  • Makrele
  • Sardinen

 

Wichtig ist, falls ihr Hund vielleicht irgendwann einmal eine Futtermittelunverträglichkeit bekommt, sich von vornherein eine Fleischsorte aufzuheben die nicht verfüttert wird. Um somit im Notfall, darauf zurückgreifen zu können. Hier empfiehlt sich Pferd. Pferd ist gut verträglich und hypoallergen.

Warum kein Schwein?

Wildschweine und auch Hausschwein können den Aujeszky Virus in sich tragen.

Was ist die Aujeszkysche Krankheit?

Die Aujeszkysche Krankheit (Morbus Aujeszky) trägt auch die Namen Pseudowut, englisch Pseudorabies (nicht zu verwechseln mit Tollwut), Juckpest oder Tollkrätze (starker Juckreiz am ganzen Körper) und infektiöse Bulbärparalyse (Schlundlähmung). Namensgeber ist der ungarische Tierarzt Aladar Aujeszky, der den Erreger als infektiöses filtrierbares Gift (lat. Virus) erkannte.

Es handelt sich um eine weltweit verbreitete anzeigepflichtige Viruserkrankung der Säugetiere. Hauptwirt und Virusreservoir ist das Haus- und Wildschwein. Die AK ist eine Viruserkrankung insbesondere beim Schwein, für die der Mensch nicht empfänglich ist und die für viele Haustiere (z. B. Hund, Katze, Rind oder Pferd) tödlich verläuft. Eine besondere Gefahr für Hunde und Katzen geht von der Verfütterung nicht erhitzen Fleisches infizierter Schweine bzw. Wildschweine aus.

Quelle: https://www.laves.niedersachsen.de/tiere/tiergesundheit/tierseuchen_tierkrankheiten/aujeszkysche-krankheit-bei-wildschweinen-auf-dem-vormarsch-103349.html